Der Weihnachtsmarkt im Jahre 2021

Trotz steigender Corona-Zahlen hat sich die Stadt Frankfurt bereits im Oktober dazu entschieden, den diesjährigen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Es wurden zusätzliche Freiflächen bereitgestellt und zugleich weniger Stände zugelassen, um die Abstandsregeln bestmöglich einzuhalten. Am 22. November war es dann endlich soweit, ohne große Eröffnungsrede wurde der Weihnachtsmarkt um 10:00 Uhr eröffnet. Mit einem umfangreichen Hygienekonzept wurde unter anderem dafür gesorgt, dass sich die Besucher wirklich sicher fühlen können.

Vom Mainufer nahe des Eisernen Stegs beginnend, zieht sich der Weihnachtsmarkt erneut über den Römer nach Norden, an der Paulskirche vorbei, über die Berliner Straße bis hoch zur Hauptwache und auch zum Goetheplatz. Für die Sicherheit der Besucher sorgt dabei auch wie immer die Polizei, beispielsweise indem an besonders kritischen Punkten die Zufahrt für die Autofahrer stark eingeschränkt wurde. Zwar ist es möglich, bis zum Jumeira zu fahren, dort endet jedoch der Zugang, den Taxis und Autos ansonsten bis zur Hauptwache hatten.

Festlich geschmückt sind wie in jedem Jahr also nicht nur die Zeil und der Römer, sondern auch die (neue) Altstadt, sodass Jung und Alt die Möglichkeit haben, alle Sorgen und Ängste für einen kurzen Moment zu vergessen und sich der weihnachtlichen Stimmung hinzugeben, die uns in diesen Wochen umfangen will. Die Temperaturen in und um Frankfurt am Main tuen ihr übriges:  Nachdem noch Anfang Oktober auch nachts zweistellige Werte gemessen wurden, sinkt die Temperatur inzwischen teilweise schon unter den Nullpunkt. Mit Glätte und Rutschgefahr ist also zu rechnen, wenn sie sich tagsüber oder in den Abendstunden auf den Weihnachtsmarkt von Frankfurt am Main begeben wollen.

Abends ist der Weihnachtsmarkt täglich bis 21:00 Uhr geöffnet, ab 22:00 Uhr werden die Barrieren wieder entfernt, damit der Verkehr ungehindert fließen kann. Noch bis kurz vor Weihnachten haben Sie die Möglichkeit, den Weihnachtsmarkt in Frankfurt im Jahr 2021 zu besuchen. Denken Sie dabei bitte immer an die Abstandsregeln sowie an die Verordnungen, die vor Ort an den Zugängen zu finden sind. Derzeit gilt auf dem gesamten Gelände 2G sowie die Maskenpflicht bei den Ständen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Frau Angelika Fritz

Die Messezeit in Frankfurt

Mit der Buchmesse im vergangenen September ging es endlich wieder los mit der Messezeit in Frankfurt am Main. Durch die Corona-bedingte Pandemielage gab es für mehrere Monate keinerlei Messetermine in Frankfurt. Zudem wurde die Festhalle als Impfzentrum genutzt und war damit ebenfalls über viele Monate nicht mehr als beliebtes Ziel von Anwohnern und Besuchern aus dem näheren Umland zu erreichen.

In den vergangenen drei Monaten hatte sich die Situation jedoch so weit gebessert, dass endlich wieder Messen in Frankfurt am Main durchgeführt werden. Selbstverständlich wird dabei auf die maximale Auslastung sowie die Einhaltung der Corona-Regeln geachtet, sodass beispielsweise zur Buchmesse nur etwa 25.000 Besucher pro Tag zugelassen waren. Üblicherweise wird diese Zahl täglich um das 10fache überboten, sodass die Einschränkungen durchaus sehr umfangreich ausgefallen waren.

Nichts desto trotz freuen sich Veranstalter, Aussteller und Besucher auf zukünftige Messen, die hoffentlich auch in Zukunft mit einer gewissen Planungssicherheit und natürlich vor begeistertem Publikum durchgeführt werden wollen. Insbesondere die Zeit kurz vor und nach Weihnachten ist für viele Veranstalter sehr wichtig, da jetzt bereits die Bestellungen für das Weihnachtsgeschäft im kommenden Jahr abgewickelt werden. Neben der Christmas World finden üblicherweise viele weitere Messen rund um das Thema Feiern, Hochzeit und Feiertage statt. Derzeit findet beispielsweise die Formnext statt, eine internationale Fachmesse zum Thema Fertigung. Hier präsentieren die Aussteller ihre neuesten Maschinen für eine Steigerung der Produktionseffektivität, ebenso wie die Softwarehersteller, die Updates für die Systemsteuerung sowie neue Ideen und Lösungen im Gepäck haben.

Dass die Situation derzeit noch sehr angespannt ist, zeigt auch die Tatsache, dass die nächste Messe in Frankfurt erst wieder für Ende November geplant ist. Ein echtes Highlight erwartet die Festhalle dann kurz vor Weihnachten: Das Internationale Festhallen-Reitturnier findet vom 16. bis zum 19.12.2021 in Frankfurt am Main statt. Auf der Suche nach einer Unterkunft? Sprechen Sie uns gerne an!

Photo by Dimitry Anikin on Unsplash

Die Hauptwache in Frankfurt

Die Hauptwache im Herzen von Frankfurt ist wohl eines der meistbesuchten Gebäude der heutigen Altstadt. Zum Zeitpunkt seiner Errichtung lag die Hauptwache allerdings noch außerhalb der eigentlichen Altstadt in der sogenannten Neustadt und diente nicht nur als Wache, sondern auch als Gefängnis. Während das Gebäude im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, entstand nach dem Ausbau des U-Bahn und S-Bahnnetzes direkt unter dem Gebäude abschließend eine zumindest äußerlich fast völlige Rekonstruktion des Gebäudes.

Als Drehkreuz nordöstlich des Hauptbahnhofs ist die Hauptwache zwar nur zwei Stationen von diesem entfernt, bildet jedoch einen der wichtigsten Knotenpunkte insbesondere beim Wechsel auf das U-Bahnsystem. Die weitläufige Konstruktion des unterirdischen Bahnhofs ist für viele Besucher beim ersten Mal recht verwirrend, insbesondere da sich hier täglich mehrere tausend Personen gleichzeitig aufhalten und die kleinen Geschäfte und die Möglichkeiten zum Essen (unter anderem KFC und McDonalds) immer wieder für eine gewisse Traubenbildung sorgen. Betritt man den Platz an der Hauptwache, so fallen gleich mehrere Besonderheiten sofort ins Auge: Einerseits die Katharinenkirche, welche sich leicht südlich der Hauptwache befindet, und andererseits die breite, moderne Flaniermeile der Zeil, welche sich von hier beginnend gut zwei Kilometer nach Osten erstreckt und zahllose Einkaufsmöglichkeiten bietet.

Auf der Zeil befinden sich dann unter anderem das „Galeria an der Zeil“, welches ein modernes und gleichzeitig umfangreiches Kaufhaus ist, sowie das relativ neue „MyZeil“ mit seiner einzigartigen Fassade, das selbst diverse Möglichkeiten zu Essen und Getränken sowie Einkaufsmöglichkeiten bietet. Die Luxusmarken geben sich hier ein Stelldichein, die Zeil selbst zieht sich dann noch weiter über die Konstablerwache bis kurz vor den Zoo von Frankfurt, wobei die Zeil dann am Uhrentürmchen endet.

Wer also direkt ins Leben von Frankfurt einsteigen will, der kann gerne an der Station Hauptwache ein- oder aussteigen. Die kurzen Wege zur Zeil sowie zur Freßgass in der anderen Richtung, die nur wenige Meter entfernte Göthestraße sowie im weiteren Verlauf die alte Oper, aber auch der südlich gelegene Römer sind fußläufig alle sehr schnell erreichbar. Nachts wie tagsüber ist hier stets sehr viel los und es ist problemlos möglich, sich die Essenz von „Frankfurt“ an diesem Ort in kurzer Zeit zu erschließen.

Das Senckenberg-Naturkundemuseum in Frankfurt

Die Herbstzeit ist in Frankfurt am Main angekommen und es bietet sich an, die teilweise windigen oder regnerischen Tage mit Aktivitäten zu füllen, die sich innerhalb von Mauern befinden. Als Beispiel wollen wir an dieser Stelle das Senckenberg-Naturkundemuseum vorstellen, das sich nur eine S-Bahnstation vom Garni Hotel Rödelheimer Hof entfernt befindet.

An der Senckenberg-Anlage gelegen, findet sich das altehrwürdige Museumsgebäude also im Westteil von Frankfurt am Main. Wenn Sie von der S-Bahnstation Frankfurt West durch den Stadtteil Bockenheim nach Osten gehen, vorbei an der Bockenheimer Warte, sind Sie schon fast da.

Alternativ können Sie von der S-Bahnstation Frankfurt Messe nach Nordosten gehen, am Marriott Hotel und der Frankfurter Festhalle vorbei nach Norden, um ebenfalls nach etwa 10 Minuten Fußweg an Ihrem Ziel, dem Senckenberg-Museum anzukommen.

Das Museum besteht aus mehreren Teilbereichen, welche sich thematisch voneinander unterscheiden. Der große Eingangsbereich präsentiert zunächst die Dinosaurierknochen, welche aufwändig restauriert und zusammengesetzt wurden. Die unglaubliche Größe dieser Tiere, welche vor mehr als 63 Millionen Jahren auf der Erde gelebt haben, ist Auge in Auge betrachtet noch einmal eine ganz andere Liga, als wenn man sich Illustrationen in Büchern ansieht oder einen Film zu diesem Thema im Fernseher sieht.

Es geht auf drei Etagen in mehrere Teilbereiche der Erdvergangenheit. Von den Einzellern bis zu den ersten Wirbeltieren, über die Lebewesen der Tiefe zu den ersten Säugetieren und weiter bis zur Evolution des Menschen.

Zahllose Tiere, vom Bison über Tiger und Löwen bis hin zu hunderten von Vogelarten präsentiert das Museum in den großen Räumen im zweiten Stock. So findet sich hier auch Lucy, das erste Lebewesen, dem der aufrechte Gang zugetraut wurde und das somit die Schnittstelle zum Menschen bildet. Im obersten Stock findet sich, neben Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen wie beispielsweise dem Aussterben unzähliger Tierarten und einem Projekt, bei dem sich Gedanken über die Abfallentsorgung von Morgen gemacht wird, auch eines der neuesten Objekte in Form eines Korallenriffs. Dieses Riff ist zwar kein Schwimmbecken im eigentlichen Sinne, der Aufbau und die Präsentation der über 3.000 Lebewesen auf einer vergleichbar kleinen Ausstellungsfläche von vielleicht 15 Quadratmetern zeigt aber dennoch eindrucksvoll, welche Vielfalt die Natur geschaffen hat und wie bedroht die meisten dieser Tiere sind, wenn sich der Klimawandel und der Eingriff des Menschen in die Natur im aktuellen Ausmaß weiter fortsetzt.

Wenn Sie das Senckenberg-Naturkundemuseum in Frankfurt besuchen wollen, warten noch viele weitere Ausstellungsstücke und kleine Überraschungen auf Jung und Alt. Planen Sie allerdings mindestens zwei, besser sogar drei Stunden für Ihren Aufenthalt im Museum ein. Oder entscheiden Sie sich von Anfang an dafür, das Museum mindestens zweimal zu besuchen, um wirklich alle Ausstellungsstücke auf sich wirken zu lassen. Ein tiefer Einblick in unsere Erde, ihre Entstehung sowie die Evolution des Lebens auf ihr, ist den Besuchern in jedem Fall sicher.

Das historische Museum beim Römer

Das historische Museum in Frankfurt ist ein Gebäudekomplex, der sich in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach verändert hat. Das alte Hauptgebäude mit dem markanten Turm besteht beispielsweise in Wirklichkeit aus insgesamt fünf Gebäuden, welche sich innerhalb von 800 Jahren zur heutigen Version zusammengestellt haben. Darüber hinaus gibt es direkt neben dem Gebäude noch den Neubau, welcher 2017 fertig gestellt wurde und das Museumsgelände deutlich vergrößert hat. Auch der Platz zwischen den beiden Gebäuden gehört im Endeffekt zum Museumsgelände des wohl ältesten Museums in ganz Frankfurt.

Dass die Stadt Frankfurt auf eine lange Geschichte zurückblickt, ist inzwischen nichts Neues mehr. Dass die Geschichte der Stadt in diesem Museum gesammelt und aufbereitet wird, zeigt, dass sich die Bürger und die Verantwortlichen auch durchaus kritisch mit dem Erbe auseinander setzen wollen, das so eine lange traditionsreiche Geschichte mit sich bringt.

So befindet sich im Neubau auf der zweiten und dritten Ebene eine Dauerausstellung auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern, welche tiefe Einblicke in die Stadtgeschichte von Frankfurt vermittelt. Im Dachgeschoss befindet sich zudem auf rund 1.000 m² eine weitere Ausstellung, die sich mit dem Frankfurt von heute auseinandersetzt. Hier gibt es Wechselausstellungen zu sehen, die sich auf aktuelle Themen beziehen werden und die Besucher zur Diskussion anregen sollen.

Eine Stadt besteht eben nicht nur aus ihrer Geschichte oder aus den Häusern, aus denen sie gebaut ist. Vornehmlich bestimmen die Menschen, die in der Stadt wohnen, die Geschicke der Region und gleichzeitig auch die Ausrichtung für die Zukunft. Bespielhaft sei hier noch einmal erwähnt, welch große Kraftanstrengung nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erforderlich war, als die Stadt zu großen Teilen in Trümmern lag. Es wäre durchaus möglich gewesen, den größten Teil wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, aber die Stadtplaner ahnten, dass die Mobilität und der Wunsch nach Wohnraum in der Zukunft anders aussehen würde als in den letzten Jahrhunderten. So wurde Frankfurt nach dem zweiten Weltkrieg massiv durch eine neue Interpretation von Städtebau geprägt und das Bild der Stadt befindet sich bis heute in permanenter Veränderung.

Umfangreiche Restaurationsmaßnahmen an den alten Gebäuden sowie die massive Erweiterung der Ausstellungsfläche durch den Neubau ermöglichen den Besuchern einen besonders umfangreichen Einblick in die Geschichte der Stadt. Wer Frankfurt also einmal aus einer anderen Perspektive betrachten will, ist gerne eingeladen, einen Besuch in diesem Museum einzuplanen.

Frankfurt am Main – Mainhattan

Für viele Besucher und auch Anwohner ist Frankfurt am Main eine ganz besondere Stadt. Dies gilt vor allem aufgrund der zahlreichen Wolkenkratzer, die sich im Stadtinneren befinden. Zwar nicht direkt im Gebiet der Altstadt, welche im Norden durch die Friedberger Anlage und im Süden durch den Main eingegrenzt wird, aber immerhin innerstädtisch genug, denn allein im Bahnhofsviertel befinden sich gleich mehrere Hochhäuser und auch im Frankfurter Westend, links der Mainzer Landstraße, wachsen mehrere Wolkenkratzer in die Höhe.

So steht für viele Bürger seit mehreren Jahrzehnten der Begriff „Mainhattan“ als Ehrentitel, als positiver Begriff, der ein Gleichnis zur Skyline von New York darstellt. Es ist bemerkenswert, dass Frankfurt die einzige deutsche Stadt ist, welche Hochhäuser im Stadtkern erlaubt. Selbst in Europa gibt es nur wenige Großstädte, die dieses Vorgehen erlauben. Einer der Gründe dafür ist sicherlich auch die Tatsache, dass Frankfurt recht ruhig gelegen ist und es hier kaum tektonische Störungen gibt. Erdbeben sind selten und nur schwach ausgeprägt, sodass es keine Gründe gibt, den Bau von Hochhäusern im Stadtkern zu verbieten.

So ist es denn auch für Urlauber und Touristen stets ein beeindruckender Anblick, die Hochhäuser von Frankfurt aus der Nähe zu betrachten. Als Wolkenkratzer im eigentlichen Sinne bezeichnet man übrigens ausschließlich Hochhäuser, die mehr als 150 Meter hoch sind. Das erste Gebäude dieser Größenordnung wurde 1976 in Frankfurt am Main fertiggestellt. Inzwischen gibt es zahlreiche Gebäude mit einer Größe über 100 Metern in Frankfurt, es sollen bereits über 30 sein. Zudem werden jährlich weitere Bauprojekte gestartet und an vielen Stellen entstehen gerade neue Wolkenkratzer oder sie befinden sich kurz vor der Fertigstellung.

Erkunden Sie bei Ihrem Besuch der Stadt Frankfurt in jedem Fall das Bankenviertel, das sich exakt zwischen dem Bahnhofsviertel, dem Westend und der Altstadt befindet. Rund um die Taunusanlage erreichen Sie zahlreiche Hochhäuser und Wolkenkratzer, gleichzeitig befinden Sie sich in direkter Nähe zur alten Oper, einem der Wahrzeichen der Stadt, welches nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.

Die Taunusanlage erreichen Sie problemlos mit diversen S-Bahnlinien auch von unserem Garni Hotel Rödelheimer Hof aus. So führen beispielsweise die S-Bahnlinien S3 und S4 aus Richtung Bad Soden bzw. Kronberg am Hauptbahnhof vorbei zur Taunusanlage und darüber hinaus.

Frankfurt am Main ist ganzjährig eine Reise Wert – wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Römerberg in Frankfurt am Main

Eines der beliebtesten Reiseziele ist die Altstadt von Frankfurt am Main und hier insbesondere der Römerberg. Das Rathaus der Stadt, der eigentliche Römer, ist bekanntlich erheblich größer, als es die drei Fachwerkhäuser am Römerberg vermuten lassen. Doch der Rathausplatz ist auch ohne das alte Rathaus eine echte Augenweide.

Es gibt auf dem Römerberg einen großen Brunnen und zahlreiche Gebäude, ein Museum sowie die Alte Nikolaikirche befinden sich auf bzw. rund um den Platz. Die Gebäude sind alle sehr gut erhalten und mehrfach restauriert worden. Sie strahlen noch heute im alten Glanz und beherbergen im Erdgeschoss kleine Geschäfte, Bars und Boutiquen. Für Touristen ist der Römer nach wie vor ein heißbegehrtes Reiseziel, insbesondere da es in der unmittelbaren Umgebung unheimlich viel zu entdecken und erkunden gibt.

Dass die Gebäude auf dem Römerberg fast alle einen eigenen Namen haben und zudem aus dem 16. Jahrhundert stammen, ist vielen Besuchern und sogar den meisten Einheimischen gar nicht bekannt. Doch es ist vor allem der Kaiserdom unweit des Römerbergs, der zahlreiche Geheimnisse versteckt hielt, die erst in den vergangenen Jahrzehnten mit Umbau- und Renovierungsmaßnahmen ans Licht der Welt kamen.

So ergaben sich bei den Ausgrabungen Spuren aus Römischer Zeit, aber auch Hinweise auf die karolingische Zeit, in der die Königspfalz Frankfurt gegründet worden sein soll. Letztendlich lässt sich die Identität des Doms auch bis mindestens 700 nach Christus zurück verfolgen, auch wenn er in den vergangenen 13 Jahrhunderten mehrfach umgebaut und erweitert wurde.

Da der Römerberg und das umgebende Gebiet vom südlich gelegenen Main mit dem Eisernen Steg bis zur nördlich gelegenen Berliner Straße und darüber hinaus bis zur Zeil auch zu Weihnachten der zentrale Veranstaltungsort des Weihnachtsmarktes ist, ist das Gebiet grundsätzlich ganzjährig gut besucht und von Touristen und Anwohnern überlaufen.

Es lohnt sich dennoch, bei einem Besuch in Frankfurt am Main an diesem geschichtsträchtigen Ort vorbei zu schauen und die Szene auf sich wirken zu lassen. Die nahe gelegenen Museen laden darüber hinaus zu einem längeren Besuch ein, insbesondere wenn Sie sich für die deutsche Geschichte interessieren.

Frankfurt am Main – kulturelles Zentrum und wichtiger Knotenpunkt

Frankfurt am Main ist überregional vor allem durch seine Hochhäuser bekannt und berühmt. Was die meisten jedoch auf den ersten Blick gar nicht wahrnehmen, ist der Main, der sich durch die Stadt schlängelt und dabei mit mehr als 20 Brücken sowohl mit dem Nah- und Fernverkehr der Bahn, als auch mit LKWs und Automobilen sowie für Fußgänger überquert werden kann.

Auf den ersten Blick nimmt man selbstverständlich zuerst die großen Brücken wahr, die teilweise nur für den Fußgängerverkehr bestimmt sind, teilweise ausschließlich für Autos gedacht sind und teilweise sowohl für die Straßenbahnen, Fahrzeuge und Fußgänger sowie Radfahrer geeignet sind.

Der eigentliche alte Stadtkern von Frankfurt zeichnet sich dabei durch die wohl älteste Brücke, die Alte Brücke aus, für die es urkundliche Belege bis zum 12. Jahrhundert nach Christus gibt. Bereits im frühen 19. Jahrhundert gab es jedoch Bedenken, inwiefern diese Brücke allein dazu in der Lage sein würde, den steigenden Verkehr zwischen Frankfurt nördlich des Mains und Sachsenhausen südlich des Mains zu bewältigen. Und auch wenn die Stadt selbst wieder einmal nicht für die Kosten aufkommen wollte, so waren es am Ende doch die Bürger der Stadt, die bis 1868 genug Geld gesammelt hatten, um den Bau zu realisieren. Es hat keine 20 Jahre gedauert, bis die Kosten für den Bau durch eine kleine Maut der Nutzer wieder eingespielt werden konnte. Seitdem ist die Brücke im Besitz der Stadt und es wird keine Gebühr mehr erhoben.

Doch damit endet die Geschichte des „Eisernern Stegs“ noch nicht. Die Brücke wurde 1912 modernisiert und erhöht, um dem steigenden Schiffsverkehr Rechnung zu tragen. Ein weiteres Mal wurde die Brücke 1946 umgestaltet und repariert, nachdem sie mit Kriegsende in Deutschland von der Wehrmacht zerstört wurde.

Schlussendlich wurde 1993 eine weitere Renovierungsmaßnahme durchgeführt, die der Fußgängerbrücke im Herzen von Frankfurt ihr heutiges Aussehen gegeben hat. Fußgänger können nach wie vor unbeschwert und ohne Angst vor dem ansonsten permanent vorbei brausenden Verkehr über den Main gehen, um beide Mainufer zu besuchen bzw. im Norden den Römer und die umliegenden Sehenswürdigkeiten zu betrachten.

Zudem bietet der „Eiserne Steg“ tolle Aussichten auf den Süden und den Norden der Stadt Frankfurt. Für jeden Besucher eine Reise wert!

Frankfurt am Main: Corona und die Festivals

Die Stadt Frankfurt ist nicht nur für das Messegelände bekannt, sondern auch für die mehr als 100 Stadtfeste und Events, die jährlich stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die meisten Feste im Jahr 2020 abgesagt und auch für 2021 gibt es nur wenige Veranstaltungen, die durchgeführt werden konnten. Sie alle fanden letztendlich in einem deutlich kleineren Rahmen statt. Der World Club Dome 2021 Anfang September versucht hier, einen Contrapunkt zu setzen und sich mit aller Macht für die Durchführung der Veranstaltung stark zu machen. Da sich die Corona-Zahlen seit Juni bereits sehr positiv entwickelt hatten und teilweise sogar einstellig waren, hatten viele Veranstalter darauf gehofft, dass es endlich wieder losgehen kann.

Dennoch werden einige Veranstaltungen auch im Juli und August nicht durchgeführt, nicht zuletzt aufgrund der schlechten Planbarkeit in den Vormonaten, in denen es ganz und gar nicht nach einer Entspannung der Lage aussah. Die Mainspiele in Sachsenhausen, die sich exakt über den Zeitraum der Sommerferien in Hessen erstrecken, sind hier eine positive Ausnahme. Bedingt durch die Tatsache, dass die Veranstaltung an der frischen Luft durchgeführt wurde, fand sich ein Hygienekonzept, das die Durchführung der Mainspiele ermöglicht hatte.

Die größeren Veranstaltungen für September sind nach wie vor auf “grün” geschaltet, auch wenn die Zahlen derzeit wieder steigen und andere, großformatige Veranstaltungen wie das Mainfest und das gleichzeitig stattfindende Museumsuferfest Ende August abgesagt wurden. Dies war aber vor allem auch der schlechten Planbarkeit geschuldet, die Anfang Juni noch nach einer klaren Absage für alle Veranstaltungen in 2021 ausgesehen hatte.

In jedem Fall wird es noch einige Wochen oder sogar Monate dauern, bis Frankfurt wieder zu alter Stärke zurückfindet. Wie die meisten Bürger hoffen auch wir, dass es bis zum Weihnachtsmarkt 2021 eine klare Entwicklung hin zum Ende der Corona-Krise gibt, ebenso wie die eindeutige Entscheidung, dass dieses traditionelle Fest nicht zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden muss. Die Festivalszene belebt Frankfurt am Main ebenso sehr, wie die unzähligen Messen und zahlreichen Konzerte, die in der Festhalle Frankfurt durchgeführt werden.

Ein Besuch in Frankfurt am Main: Die Berliner Straße

Eine der interessantesten und sicherlich auch am häufigsten besuchten Straßen in Frankfurt am Main ist die Berliner Straße. Sie liegt direkt nördlich des Römers und damit auch vom Rathaus von Frankfurt und zieht sich in Ost-West-Richtung durch die Altstadt. Viele Sehenswürdigkeiten sowie zahlreiche Bars, Restaurants und sogar Clubs sorgen dafür, dass Urlauber und Anwohner sowohl tagsüber als auch in der Nacht am Leben in und um die Berliner Straße in Frankfurt teilnehmen.

Auf den ersten Blick ist es sicherlich die Paulskirche, welche die Blicke auf sich zieht. Das Gebäude ist freistehend und ein toller Anblick, wer sich für Geschichte interessiert, wird schon viel darüber gelesen haben und sicherlich die Energie spüren können, die von diesem Ort ausgeht. 1848 und 1849 tagten hier erstmalig die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten Volksvertretung für ganz Deutschland. Die Demokratie unseres Landes, wie sie heute existiert, wurde damals an diesem Ort und in diesem Gebäude geprägt und in ihren Grundsätzen definiert.

Der angrenzende Paulsplatz ist nicht nur ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem Römer im Süden und der Einkaufsstraße Zeil im Norden, es ist auch einer der Plätze, über die sich der jährliche Weihnachtsmarkt erstreckt. In westlicher Richtung findet sich neben der Paulskirche der Nordbau des Frankfurter Rathauses. Dieses Gebäude wurde im vergangenen Jahrhundert umfassend modernisiert und erweitert, aber insbesondere durch die sogenannte Seufzerbrücke sowie die Außenfassade, die an das ursprüngliche Gebäude erinnern soll, ist der Nordbau genau wie der restliche Rathauskomplex ein unvergesslicher Anblick.

Am östlichen Ende findet sich dann noch das Museum für moderne Kunst auf der Berliner Straße. Das Gebäude wurde 1991 eröffnet und feiert somit in diesem Jahr sein 30-Jähriges Bestehen, es gibt mehr als 4.500 Kunstwerke zu entdecken, die teilweise bis zu 60 Jahre alt sind. Als Museum für moderne Kunst geht es dabei um alle Stilrichtungen, es finden sich also allerhand Skulpturen und Malereien, aber auch Videos und Licht- sowie Klanginstallationen in dem Museum.

Die nördliche Seite der Berliner Straße ist von Bars, Restaurants und einem Club gesäumt, sodass sich insbesondere am Freitagabend und am Samstagabend zahlreiche junge Leute auf der Berliner Straße bewegen. So wird für Jung und Alt jederzeit etwas geboten.

Freuen Sie sich also auf einen Besuch der Berliner Straße im Herzen von Frankfurt, wenn Sie in unserem Garni Hotel Rödelheimer Hof übernachten.